2. Randbemerkungen


Wird der gesamte Figurenkomplex in den Diagrammen 1 oder 2 mit dem weißen König als Leitfigur verschoben, so ändern sich die Bewertungen der so entstehenden Stellungen wie es die farbigen Felder in den Diagrammen zeigen:


Diagramm 1


Diagramm 1


Diagramm 2


Diagramm 2


Mit einem weißen König auf dem gelben Feld e4 kann Weiß in Diagramm 1 trotz des Zugrechts von Schwarz die Partie remis halten (Farbcode: Gelb). Steht der weiße König auf einem der grünen Felder, gewinnt Schwarz am Zug (Grün). Ist Weiß selbst am Zug (Diagramm 2), steht er auf dem Feld e4 (Farbcode: Rot) und den anderen roten Feldern auf Verlust. Auf den gelb markierten Feldern (Farbcode: Gelb) kann er am Zug die Partie Remis halten.


Diagramm 3


Diagramm 3: Einseitiger Zugzwang für Weiß: (–/=)


Diagramm 3 fasst schließlich die Aussagen der Diagramme 1 und 2 zusammen. Steht der weiße König auf dem Feld e4, würde Weiß am Zug verlieren, Schwarz am Zug remisieren. Es liegt also eine einseitge Zugzwangposition für Weiß vor: Eine (–/=)-Position, Farbcode: Rosa.


Steht der weiße König als Leitfigur des Figurenkomplexes auf einem der schwarz markierten Felder, ist der Sieg von Schwarz sogar unabhängig vom Zugrecht (Farbcode: Schwarz für eine (–/+)-Position).


Offensichtlich sind Aussagen, wie der Wert eines Bauern steigt mit der Nähe zum Umwandlungsfeld, mit Vorsicht zu genießen!


Ach meint, wen diese Diagramme mit wenigen Steinen nicht verwirren und keine Zweifel an der Gültigkeit des einen oder anderen Prinzips oder Kommentars in komplexeren Positionen aufkommen lassen, dem ist nicht zu helfen!


Positionstypen und Farbcodes


Farbcode


Farbcodes zur Darstellung der Positionstypen ohne Berücksichtigung des Zugrechts


Zurück zur Beispielliste